Deutliche Worte von Liverpools Kapitän Virgil van Dijk (35)! Die „Reds“ erlebten eine miserable vergangene Saison, landeten nur auf Platz fünf und rutschten nur mit Ach und Krach in die Champions League. Van Dijk ist überzeugt: Wer sich der Herausforderung in der neuen Spielzeit nicht gewachsen fühlt, soll gehen.
„Für mich war das inakzeptabel“
Van Dijk: „Für mich persönlich als Liverpool-Spieler war das letzte Jahr inakzeptabel. Aber das ist Vergangenheit. Dieses Jahr haben wir die Chance, das gemeinsam mit unseren Fans zu ändern.“
Der Abwehrchef macht deutlich: „Wir alle wissen, wie hart das wird, aber wer sich der Herausforderung nicht stellen will, ist hier falsch. Mein Eindruck ist, dass im Moment alle bereit dafür sind. Mal sehen, wie wir es angehen.“
Er freue sich aber auf die kommende Spielzeit. Van Dijk: „Ich glaube nicht, dass wir irgendjemandem etwas beweisen müssen. Wir müssen zeigen, wie sehr uns das am Herzen liegt, wie sehr wir für dieses Wappen kämpfen wollen und uns auch bewusst sein, welch ein Privileg es ist, für Liverpool zu spielen.“
Die vergangene Spielzeit hatte Trainer Arne Slot den Job gekostet. Nur ein Jahr, nachdem er den zweiten Premier-League-Titel mit dem Verein gewonnen hatte. Andoni Iraola (44) übernahm das Slot-Amt.
Klare Ansage an die Mannschaft
Van Dijks Botschaft an seine Teamkollegen ist eindeutig: „Wir sind alle so gesegnet hier und wir müssen weitermachen und es genießen, und genau das werde ich tun, und ich ermutige jeden, es mir gleichzutun. Das sage ich auch den Jungs immer wieder, also mal sehen.“
Liverpool hat vor Iraolas Debütsaison bereits einige Veränderungen vorgenommen. Die Vereinsikonen Mo Salah und Andrew Robertson verließen den Klub, während Ibrahima Konaté zu Real Madrid wechselte.
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Neue Gesichter an der Anfield Road
Die „Reds“ verpflichteten Víctor Muñoz und Jérémy Jacquet. Zudem kam Ronald Araujo auf Leihbasis vom FC Barcelona.
Zur Transferpolitik ergänzt van Dijk: „Wir brauchen einen Kader, der konkurrenzfähig ist, und nur so können wir versuchen, erfolgreich zu sein.“ Sein Ausblick: „Mal sehen, was die letzten paar Wochen des Transferfensters bringen, und dann greifen wir an.“