Xabi Alonso (44) greift bei Chelsea offenbar sofort durch! Nicht einmal eine Woche nach dem Trainingsauftakt zieht der neue Blues-Coach offenbar erste personelle Konsequenzen, gleich fünf Profis sollen keine Zukunft mehr an der Stamford Bridge haben.
Wie das portugiesische Portal A Bola berichtet, hat Alonso den Spielern Filip Jörgensen, Axel Disasi, Benoît Badiashile, Alejandro Garnacho und Liam Delap die Freigabe für einen Wechsel erteilt. Der gemeinsame Marktwert des Quintetts sind rund 100 Millionen Euro.
Vor allem die Personalie Garnacho überrascht. Chelsea hatte den Argentinier erst im vergangenen Sommer für rund 46 Millionen Euro von Manchester United verpflichtet. Nach einer enttäuschenden Debütsaison mit acht Toren und vier Vorlagen in 43 Pflichtspielen scheint seine Zeit in London nun aber schon wieder zu Ende zu gehen.
Alonso hatte den Abschied auf seiner ersten Pressekonferenz bereits angedeutet: „Wir haben mit dem Sportdirektor gesprochen. Es gibt Interesse eines anderen Klubs. Mal sehen, wie sich das entwickelt. Ich hoffe, es endet für alle Beteiligten auf die bestmögliche Art und Weise.“
Alejandro Garnacho (22) avanciert zum Transferflop für die Blues
Klare Linie zum Start
Auch Delap, der ebenfalls erst vor einem Jahr nach London wechselte, soll keine Rolle mehr spielen. Der Angreifer kam lediglich auf zwei Tore in 41 Einsätzen. Disasi und Badiashile verloren bereits in der vergangenen Saison ihren Stammplatz, Torhüter Jörgensen kam nach seinem Wechsel 2024 nur auf zwölf Pflichtspiele.
Mit Geovany Quenda, Emmanuel Emegha und Marco Palestra hat Chelsea bereits drei Neuzugänge für die kommende Saison verpflichtet. Weitere WM-Fahrer stoßen in den nächsten Tagen zur Mannschaft.
Anders sieht es offenbar bei Ex-Bayern-Spieler Nicolas Jackson aus. Obwohl der Senegalese zuletzt ebenfalls als Verkaufskandidat galt, darf er sich unter Alonso noch beweisen. „Nico Jackson schließt sich der Tour in Asien an, und wir freuen uns darauf, dass er mit uns arbeitet“, erklärte der neue Chelsea-Coach.
Während für Jackson also noch Hoffnung besteht, scheint für fünf andere Profis die Zeit bei den Blues bereits abzulaufen.