Ein Name sorgt plötzlich für Stutzen und für einen Umbruch beim Ex-Klub von Bayern-Trainer Vincent Kompany (40). Der FC Burnley steckt nach dem erneuten Premier-League-Abstieg mitten im Chaos und ausgerechnet ein berühmter Name steht dabei im Mittelpunkt. Michael „Mike“ Jackson (52) übernimmt bis Saisonende als Interimstrainer. Das Netz reagiert prompt und liefert jede Menge Spott und Humor.
Der Klub trennte sich am Donnerstag mit sofortiger Wirkung von Scott Parker (45). Die Entscheidung sei „im gegenseitigen Einvernehmen“ gefallen, wie Burnley offiziell mitteilte. Parker hatte die „Clarets“ erst in der vergangenen Saison zurück in die Premier League geführt, konnte den Klassenerhalt diesmal aber nicht sichern.
Sein Nachfolger: Assistenztrainer Michael Jackson. Kein Unbekannter im Klub – schon 2022 sprang er für acht Spiele als Interimscoach ein. Zudem arbeitete er bereits unter dem heutigen Bayern-Trainer Vincent Kompany in Burnley.
Internet feiert „Michael Jackson“-Comeback
Kaum war die Entscheidung öffentlich, ging es in den sozialen Netzwerken rund. Auslöser: der Name des neuen Trainers. Denn der erinnert natürlich an die 2009 verstorbene Pop-Legende.
Als Transferexperte Fabrizio Romano die Nachricht verbreitete, ließen die Reaktionen nicht lange auf sich warten. Zahlreiche User scherzten, sie hätten „schon immer gewusst, dass Michael Jackson noch lebt“. Andere posteten Memes oder spielten mit Songtiteln wie „Smooth Criminal“ oder „Thriller“.
Für den Trainer selbst geht es nun darum, die letzten vier Saisonspiele halbwegs ordentlich über die Bühne zu bringen.
Burnleys sportliche Achterbahnfahrt
Für den Traditionsklub setzen sich damit bewegte Jahre fort. Im Sommer 2023 gelang unter Kompany der souveräne Aufstieg in die Premier League. Ein Jahr später stieg Burnley als Vorletzter wieder ab, Kompany wechselte anschließend zum FC Bayern.
Parker führte das Team danach direkt wieder nach oben – doch in dieser Saison folgte der nächste Rückschlag. Burnley steht auf dem vorletzten Platz, stellt die schwächste Defensive der Liga und hat früh keine Chance mehr auf den Klassenerhalt.
Während Jackson die letzten Spiele betreut, läuft im Hintergrund die Suche nach einer dauerhaften Lösung. Laut Berichten, unter anderem von „The Independent“, könnte auch Steven Gerrard ein Thema werden.
Bis dahin steht aber erst einmal ein anderer „Michael Jackson“ im Rampenlicht – und sorgt zumindest abseits des Platzes schon für beste Unterhaltung.