Premier League: Ish-ylli i Leipzig me lot në sy | sport


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Fußball kann ein grausamer Sport sein. Diese Erfahrung macht gerade Tottenham Hotspur. Das unglückliche 2:2 gegen Brighton ist bereits das 15. Spiel in Folge ohne Sieg. Der Ausgleich für die „Seagulls“ fällt dabei in der Nachspielzeit und treibt Ex-Leipzig-Star Xavi Simons noch auf dem Platz die Tränen in die Augen.

Kurz vor Schluss gibt es in der 5. Minute der Nachspielzeit den Schock. Brighton greift noch einmal an. Die harmlose Hereingabe schlägt der Ex-Augsburger Kevin Danso nicht sofort weg, sondern will kontrolliert klären. Doch der Österreicher verliert den Ball im Zweikampf mit van Hecke. Der legt zurück auf Rutter, der den Ball zum 2:2 in die Maschen knallt.

Danach Emotionen pur. Brighton jubelt über einen Punkt, während Tottenham trauert. Wie tief dieses Last-Minute-Gegentor das Team trifft, wird bei Xavi Simons deutlich. Dem Holländer steht die Verzweiflung ins Gesicht geschrieben. Tränen schießen ihm in die Augen.

Xavi Simons (r.) wird von seinem Mitspieler Radu Dragusin (24) nach Abpfiff getröstet

Xavi Simons (r.) wird von seinem Mitspieler Radu Dragusin (24) nach Abpfiff getröstet

Foto: IMAGO/Shutterstock

In der 77. Minute sind es noch Freudentränen. Dann zeigt er seine ganze Klasse. Kurzes Dribbling in halblinker Position und aus 17 Metern jagt er die Kugel unhaltbar in den Torwinkel.

Schon das 1:0 von Pedro Porro bereitet er vor. Mitoma (45.+3) gleich in der Nachspielzeit der 1. Halbzeit mit Traumtor aus. Ein irres Spiel.

In den letzten zwei Jahren gehörte Simons zu den Top-Stars der Bundesliga, verzauberte bei RB Leipzig die Fans. Er galt sogar als ein Wunschspieler von Bayern-Trainer Vincent Kompany. Im Sommer folgte der Wechsel nach England. 65 Mio. Euro überwiesen die Spurs nach Leipzig. Zurückzahlen konnte er die Ablöse bisher noch nicht.

Abstiegsangst: Nerven bei Tottenham liegen blank!

Fünf Spieltage vor Saisonende stehen die Spurs auf einem Abstiegsplatz. Es droht der erste Premier-League-Abstieg für den Europa-League-Sieger der letzten Saison.

Am Sonntag bestreitet der direkte Konkurrent Nottingham sein Heimspiel gegen Burnley und Montag tritt West Ham bei Crystal Palace an, für die es in dieser Saison um nichts mehr geht.

Ein wenig Hoffnung macht Tottenham, das mit Ex-Bayern-Kandidat Roberto Di Zerbi bereits den dritten Trainer der Saison hat, das Restprogramm. Am kommenden Wochenende geht es zum Tabellenletzten Wolverhampton. An den letzten vier Spieltagen geht es dann gegen Aston Villa (A), Leeds (H), Chelsea (A) und Everton (H).

Noch haben es die Spurs in der eigenen Hand, aber ihnen rennt die Zeit davon.