Der FC Arsenal gewann dieses Jahr nach 22 Jahren wieder einmal die Premier League, doch kurz danach gab es im Champions-League-Finale eine bittere Pleite im Elfmeterschießen. Um nächstes Jahr den Henkelpott in Englands Hauptstadt zu holen, wollen sich die „Gunners“ nun ausgerechnet beim Finalkontrahenten aus Paris bedienen.
Wie die britische Tageszeitung „The Telegraph“ berichtet, prüfen die Londoner letzte Details, um ein Angebot für den Franzosen Bradley Barcola (23) abzugeben. Arsenal ist auf der Suche nach einem vielseitigen Linksaußen als hochkarätige Alternative zu Gabriel Martinelli (25) und Leandro Trossard (31). Barcola passt mit seiner Geschwindigkeit und seinem jungen Alter perfekt als Transferziel. Neben den Gunners wird auch der FC Liverpool als möglicher Abnehmer gehandelt.
Bradley Barcola (23) läuft aktuell bei der WM für Frankreich auf
Fest steht allerdings: Der französische Nationalspieler wird alles andere als günstig. In Paris hat er noch ein gültiges Arbeitspapier bis 2028 und sein Marktwert liegt bei 70 Millionen Euro. Hinzu kommt, dass PSG den Flügelspieler nicht unbedingt abgeben möchte. Sollte Barcola aber einen Wechselwunsch hinterlegen, werden ihm wohl keine Steine in den Weg gelegt.
Barcola ist unzufrieden mit seiner Rolle
Dass der 23-Jährige den amtierenden Champions-League-Sieger verlassen möchte, ist nicht ausgeschlossen. Denn: Laut dem italienischen Transferexperten Gianluca Di Marzio ist Barcola unzufrieden mit seiner Rolle im Team von Trainer Luis Enrique (56). Zwar kommt der Rechtsfuß regelmäßig auf seine Einsätze, muss sich in den wichtigen Partien jedoch hinter der exzellent besetzten Offensivreihe aus Doué, Dembélé und Kvaratskhelia einordnen.
Barcola wechselte 2023 für circa 45 Millionen Euro Ablöse von Olympique Lyon zu PSG. Er gewann seitdem unter anderem dreimal die Meisterschaft und zwei Champions-League-Titel. In 152 Einsätzen für Paris gelangen ihm 76 Scorerpunkte.