5 teza të thepisura për fillimin e Premierligës: Kaos sërish mbretëron në Liverpool! | futbolli


Die 35. Ausgabe der Premier League steht in den Startlöchern. Fast die Hälfte der Teams hat den Trainer gewechselt, dazu sind nach dem Transfersommer auch auf dem Platz die Karten neu gemischt. Einmal mehr wird heiß diskutiert: Wer schnappt sich den Titel? Wer bekommt Probleme? SPORT BILD präsentiert fünf steile Thesen zur neuen Premier-League-Saison.

Manchester City muss um die Champions League bangen

Bei dem dominantesten Team der letzten Dekade herrscht genau zum falschen Zeitpunkt ungewohnt viel Unsicherheit. Nach dem Abgang von Trainer-Genie Pep Guardiola soll Enzo Maresca jetzt Citys Mega-Niveau halten – eine Nummer zu groß für den Italiener? Die taktische Sturheit aus seiner Zeit bei Chelsea muss er jedenfalls ablegen, will er mit den „Skyblues“ Erfolg haben. Zu oft setzte Maresca auf Unmengen Ballbesitz, der jedoch meist einfach zu verteidigen war. Chelsea wirkte in seinem taktischen Korsett starr, verkopft und unkreativ. Etwas mehr Flexibilität dürfte Maresca bei City guttun.

Zusätzlich zu den Fragezeichen auf der Trainerbank bricht mit Rodri die wohl wichtigste Säule auf dem Platz weg. Viel Veränderung bei City, das über die letzten beiden Jahre ohnehin schon seine Position als Liga-Primus eingebüßt hat. Dazu kommt: Ausgerechnet während City einen Umbruch überstehen muss, wird die Konkurrenz stärker. Manchester United war zuletzt in Riesen-Form und Chelsea hat mit Alonso einen Toptrainer geholt – die Champions-League-Plätze werden immer umkämpfter und könnten zum ersten Mal seit der Saison 2009/10 nicht die „Skyblues“ beherbergen.

Manchester United spielt um den Titel mit

Seit Michael Carrick auf der Trainerposition übernahm, ist Manchester United der beste Klub der Premier League. 12 Siege aus 17 Spielen, dazu insgesamt 39 Punkte sprechen Bände. Defensiv sicherer und offensiv gefährlicher strahlt United mittlerweile eine neue Stabilität aus. Auf dem Transfermarkt hat man auf kluge Verpflichtungen gesetzt, ohne den großen Blockbuster-Deal zu schnüren. Santos und Tielemans machen im Mittelfeld bisher einen guten Eindruck. Im Angriff funktionieren Fernandes, Mbeumo und Cunha noch so gut, dass kaum Bedarf für Verbesserung besteht. Nach dem Abgang von Guardiola bei City kann United die Saison zum ersten Mal seit 2013 auf einem höheren Tabellenplatz als der Stadtrivale beenden.

Hatte schon einige Siege zu bejubeln: Manchester-United-Trainer Michael Carrick (45)

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Liverpool steht vor der nächsten Chaos-Saison

Nach dem letzten Mega-Transfersommer hat sich Liverpool dieses Jahr eher zurückgehalten. Daher dürften auch viele Probleme der letzten Saison bestehen bleiben. Zwar sieht die Offensive um Wirtz und Isak besser eingespielt aus, doch gerade die Defensive könnte den „Reds“ erneut zum Verhängnis werden. Van Dijk war zuletzt ungewohnt fehleranfällig, dazu hat man Konaté ablösefrei abgegeben. Araújo ist ebenfalls für einen Fehler gut und als später Neuzugang noch nicht mit den Kollegen vertraut. Klar ist: Man will künftig auf Jacquet und Leoni setzen – die jedoch beide noch kein einziges Premier-League-Spiel absolviert haben. Kerkez und Frimpong auf den Außenverteidigerpositionen stehen obendrein eher für Offensivläufe als defensive Stabilität. Kurzum: Die 53 Gegentore der letzten Spielzeit könnten noch überboten werden. Neu-Trainer Andoni Iraola ist außerdem für einen bewusst chaotischen Spielstil bekannt. Unterhaltsam wird es bei Liverpool also allemal – ob es auch erfolgreich wird, ist allerdings noch zweifelhaft. Denn: Ob die Philosophie Iraolas auch bei einem „großen“ Klub funktionieren kann, ist noch unerprobt.

Den größten Druck hat ein deutscher Trainer

Bei Newcastle United kippt die anfängliche Euphorie nach den Investitionen aus Saudi-Arabien und ersten Champions-League-Nächten immer mehr in herbe Enttäuschung um. Immer wieder verpasst man Transferziele, musste dazu in diesem Sommer mit Tonali, Guimarães und Gordon drei absolute Leistungsträger ziehen lassen. Der Unmut beim Anhang wächst, und nun soll Matthias Jaissle daraus eine erfolgreiche Saison zaubern. Und das bei seiner ersten Station in einer Top-5-Liga, die er außerdem nur wenige Wochen vor Saisonbeginn angetreten hat. In der Mannschaft steckt trotz allem Potential und Jaissle hat in seiner Karriere bisher wenig falsch gemacht – doch um zu erkennen, dass hier viel schnell schiefgehen kann, braucht man nicht viel Fantasie.

Matthias Jaissle (38) ist der neue Coach von Newcastle United

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Arsenal wird mit Abstand Meister

Nachdem die „Gunners“ in der letzten Saison endlich die Ziellinie überquert haben, ist der ganz große Druck abgefallen. Wirkten die Spieler bei Rückschlägen zuvor fast wie gelähmt, dürfte der Titel jetzt neue Sicherheit verleihen. Keine Mannschaft der Liga ist außerdem so eingespielt, komplett und effizient wie Arsenal. Man City, der größte Konkurrent der letzten Spielzeit, ist nach dem Ende der Guardiola-Ära in einer Übergangsphase. United und Chelsea dürften dieses Jahr zwar den nächsten Schritt in einer positiven Entwicklung machen, doch haben noch auf zu vielen Positionen Fragezeichen. Arsenal hat mit Guimarães einen echten Leader geholt. Gemeinsam mit Ex-Düsseldorfer Tzolis verleiht er dem Kader die Frische, die nach einer kräftezehrenden Saison nötig war. An Arsenal führt dieses Jahr schlichtweg kein Weg vorbei.