Aufatmen beim FC Arsenal. Im North-London-Derby gegen Tottenham haben die „Gunners“ einen wichtigen Sieg im Titelrennen der Premier League gefeiert. Das Team von Mikel Arteta (43) konnte gegen den großen Rivalen 4:1 gewinnen.
Ohne den verletzten Kai Havertz (26/muskuläre Probleme) hat Arsenal dem neuen Spurs-Trainer Igor Tudor (47) den Einstand gehörig versaut. Und als ob das für Tottenham noch nicht genug gewesen wäre, wurden sie nach dem Spiel noch fies verhöhnt.
Arsenal-Innenverteidiger Gabriel (28) setzte nach dem Sieg auf Instagram einen brisanten Post ab. Dabei sitzt der Brasilianer lässig im „Gunners“-Trainingsanzug im Mannschaftsbus. Neben ihm seine Man-of-the-Match-Auszeichnung, eine Tüte M&Ms, eine Getränkedose und ein Kartenspiel. Die entscheidende Pointe: Die Karte Vier zeigte demonstrativ in die Kamera – die Anzahl der Tore, die Arsenal den teilweise hilflosen Spurs eingeschenkt hatte.
Auf dem Post markierte Gabriel demonstrativ Tottenham-Stürmer Richarlison (28). Die Fortsetzung eines Social-Media-Streits zwischen den beiden. Es ist nicht das erste Mal, dass der Arsenal-Star seinen Landsmann im Internet provoziert.
Premier League: Arsenal bezwingt Tottenham
Beim Derby-Sieg legte Arsenal los wie die Feuerwehr, schnürte den verunsicherten Rivalen hinten ein. Stürmer Viktor Gyökeres hatte gleich mehrfach die Chance auf das 1:0. Nach 32 Minuten klingelte es dann im Spurs-Kasten, Eberechi Eze verwandelte nach Saka-Vorlage. Die Freude hielt aber nur kurz an. Ex-Bundesliga-Stürmer Kolo Muani hatte die direkte Antwort parat (34.). Die Spurs brachten das 1:1 schmeichelhaft in die Pause.
Nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff stellte Gyökeres den alten Abstand dann aber wieder her (47.). Nach knapp einer Stunde schnürte Eze den Doppelpack (61.), Gyökeres setzte dann in der Nachspielzeit den Schlusspunkt (90+4.).
Nach zuletzt zwei Unentschieden ist das 4:1 gegen Tottenham für Arsenal eine große Befreiung. In der Tabelle der Premier League ist Manchester City den Londonern gefährlich nahe an die Pelle gerückt. Der Abstand beträgt noch 5 Punkte, allerdings haben die „Skyblues“ ein Spiel weniger. Tottenham hingegen steht auch unter dem neuen Trainer direkt unter Druck, verbleibt auf Rang 16.
