Mittelfeld-Star Rodri (29) hat die Gerüchte um einen Abgang von Manchester City weiter angeheizt. In einem Interview mit dem spanischen Radiosender „Onda Cero“ sprach der Weltfußballer offen über einen möglichen Wechsel zu Real Madrid.
Eines ist klar. Durch den im Sommer 2027 auslaufenden Vertrag müsste Manchester City Rodri im kommenden Transferfenster verkaufen, um noch eine angemessene Ablöse für den Mittelfeldstrategen zu kassieren. Logisch also, dass sich seit Monaten Gerüchte um einen Transfer ranken. Immer mit dabei: Real Madrid. Schon nach dem Gewinn des Ballon d‘Or 2024 hatten die Königlichen großes Interesse an einer Verpflichtung Rodris bekundet.
Nun hat sich der Spanier erstmals selbst zu den Gerüchten geäußert. Angesprochen auf das in den Zeitungen kursierende mögliche Interesse der Blancos antwortete Rodri offen: „Man kann den besten Vereinen der Welt nicht so einfach absagen.“ Doch damit nicht genug. Im weiteren Verlauf des Gesprächs verkündete der Europameister von 2024 den Wunsch, in seine spanische Heimat zurückzukehren. „Ich würde gerne zurückkehren, natürlich. Für mich ist La Liga der Ort, wo alles begann. Ich verfolge sie immer noch, zwar nicht mehr so intensiv wie früher, aber ich verfolge sie immer noch.“
Rodri schwärmt von Real Madrid
Brisant wäre der Wechsel auch wegen Rodris Vergangenheit bei Atlètico Madrid. Für den Stadtrivalen Reals spielte er sechs Jahre lang in der Jugend und kehrte 2018 für eine Saison zu den Los Colchoneros zurück. Doch auch das würde Rodri nicht von einem Wechsel zu den Königlichen abhalten: „Nein, ich meine, viele Spieler haben diesen Weg eingeschlagen, nicht wahr? Und zwar nicht direkt, sondern mit der Zeit.“ Lieber schwärmt der gebürtige Madrilene schon einmal von Real: „Sie haben eine riesige Fangemeinde, die sie bedingungslos unterstützt, und für mich ist das Bernabéu immer wieder beeindruckend, ein wirklich imposantes Stadion.“
Vieles klingt also nach einem Abschied Rodris Richtung Madrid. Mit einer finalen Entscheidung dürfte sich der Spanier allerdings noch Zeit lassen. „Im Moment bin ich frei, nun ja, ich habe natürlich noch ein Jahr Vertrag, und es wird natürlich einen Zeitpunkt geben, an dem wir uns zusammensetzen und reden müssen“, so der 29-Jährige. Zuvor wolle er sich aber erst einmal auf die anstehende Weltmeisterschaft konzentrieren.