Premier League: Hürzeler sulmon Artetën dhe Arsenalin! | futbolli


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Seine Mannschaft hatte ein gutes Spiel gemacht, den Tabellenführer der Premier League über weite Strecken beherrscht – doch am Ende blieb Fabian Hürzeler (33) nur Wut und Enttäuschung. Was den deutschen Trainer von Brighton & Hove Albion nach dem knappen 0:1 gegen den FC Arsenal so aufregte, war nicht die Leistung seines Teams, sondern vor allem die Spielweise des Gegners.

Die „Gunners“ waren bereits früh durch Bukayo Saka in Führung gegangen (9.), hatten sich danach vor allem auf die Defensive verlegt – und laut Hürzeler jede noch so kleine Gelegenheit genutzt, um Zeit zu schinden und keinen Spielfluss aufkommen zu lassen. Am Ende der Partie sprachen alle relevanten Statistiken für Brighton.

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„Ich glaube, es gab heute nur eine Mannschaft, die versucht hat, Fußball zu spielen, und deshalb bin ich stolz darauf, wie sie das gemacht hat“, startete der frühere St.-Pauli-Trainer seinen Rundumschlag gegen die Gäste und auch gegen deren spanischen Trainer Mikel Arteta (43). Hürzeler weiter: „Ich werde niemals ein Trainer sein, der auf diese Weise versucht zu gewinnen. Ich möchte Spieler entwickeln. Ich möchte, dass sich die Spieler weiter verbessern und weiterhin auf dem Platz Fußball spielen“, sagte er. Zwar versuche jedes Team, möglichst viel Zeit zu gewinnen, „aber ich denke, dass es dafür eine Grenze geben muss, und diese Grenze muss von der Premier League festgelegt werden. Momentan können sie einfach tun, was sie wollen.“

Brightons Joel Veltman will den am Boden liegenden Arsenal-Spieler Bukayo Saka hochziehen

Brightons Joel Veltman will den am Boden liegenden Arsenal-Spieler Bukayo Saka hochziehen

Foto: Action Images via Reuters

Arteta antwortet Hürzeler: „Was für eine Überraschung …“

Artetas Antwort auf die Kritik? Ein süffisantes Lächeln, dazu der Spruch: „Was für eine Überraschung …“ Der Spanier sieht sich bereits seit Wochen solchen Vorwürfen ausgesetzt. Tatsächlich ist die Spielweise der Londoner mitunter wenig attraktiv, doch Arteta und seinem Team geht es nach vielen titellosen Jahren in dieser Saison nur um eins: Erfolg. Den letzten Meistertitel holten die „Gunners“ in der Saison 2003/2004. Durch den Sieg in Brighton baute Arsenal den Vorsprung auf Verfolger Manchester City (spielte nur 2:2 gegen Nottingham Forest) wieder auf sieben Punkte aus, wobei die Cityzens eine Partie weniger ausgetragen haben.

Arteta sagte: „Ich liebe meine Spieler. Das ist das Wichtigste. Ich liebe meine Spieler, wir lieben unsere Spieler und ich liebe die Art und Weise, wie wir auftreten.“ Bereits im Vorfeld der Partie hatte sich Hürzeler darüber beklagt, wie viel Zeit sich Arsenal für die Ausführung von Standardsituationen nehme. Einen Vorwurf, den er später gegenüber TNT Sports noch einmal wiederholte. „Die Premier League muss dafür Regeln finden, denn ich denke, das ist kein Fußball, was Arsenal spielt.“