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Legjenda e futbollit pastron hesapet me Arsenalin dhe Co.: “E tmerrshme” | futbolli

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Legjenda e futbollit pastron hesapet me Arsenalin dhe Co.: “E tmerrshme” | futbolli


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Standards entscheiden Spiele und sorgen jetzt für richtig Streit! Während Topklubs wie der FC Arsenal gezielt auf Eckbälle setzen, schlägt eine Legende Alarm: Ruud Gullit (63) hält die Entwicklung für gefährlich.

Die Zahlen sind deutlich. Arsenal gewann 21 von 31 Premier-League-Spielen in der Saison 2024/25 – neun davon nach Eckbällen. Rund 35 Prozent aller Treffer der Gunners fallen nach Standardsituationen, deutlich mehr als im Liga-Schnitt. Verantwortlich dafür ist Standard-Coach Nicolas Jover, der die ruhenden Bälle beim Klub von Trainer Mikel Arteta fast schon perfektioniert hat.

Ein typisches Bild bei Ecken vom FC Arsenal: Tumulte, Chaos und viele Tore

Ein typisches Bild bei Ecken vom FC Arsenal: Tumulte, Chaos und viele Tore

Foto: Offside via Getty Images

„Unter ihm haben Standards eine andere Dimension bekommen“, sagt Ex-Profi Shkodran Mustafi. Auch Arteta selbst verteidigt den Ansatz: „Für mich ist es wunderschön. Es ist so viel Qualität auf dem Platz, deshalb sind die Unterschiede sehr, sehr klein. Am Ende entscheiden einzelne Duelle diese Spiele.“

Gullit platzt der Kragen

Ganz anders sieht das Ruud Gullit. Der Europameister von 1988 verfolgte ein Spiel und war bedient. „Ich genieße es nicht mehr“, sagt der Niederländer. Noch deutlicher wird er: „Ich sehe Spieler, die nur Eckbälle herausholen wollen. Fußball ist furchtbar geworden. Ich hoffe, das geht nicht so weiter.“

Auch Liverpools Trainer Arne Slot äußert Kritik – allerdings aus einem anderen Blickwinkel. Vor allem die harten Blocks gegen Torhüter sorgen für Unmut: „Hier kannst du dem Torwart fast ins Gesicht schlagen.“ Ähnlich sieht es BVB-Keeper Gregor Kobel: „Ich finde, die Blocks, die man im Moment stellen kann, sind aus Torwartsicht krass.“

Ruud Gullit (63) kam auf insgesamt 576 Pflichtspiele in seiner Karriere samt 345 Torbeteiligungen

Ruud Gullit (63) kam auf insgesamt 576 Pflichtspiele in seiner Karriere samt 345 Torbeteiligungen

Foto: Getty Images

DFB unter Zugzwang

Der Trend ist längst auch in Deutschland angekommen. Bundestrainer Julian Nagelsmann warnt: „Die Anzahl an Standardtoren ist eh schon extrem. Und ich befürchte, in Anführungszeichen, dass sie auch noch höher wird. Es gibt ja Teams, die schießen 50 Prozent ihrer Tore aus Standards.“

Ein Problem, das die Nationalelf selbst kennt. Bei der Heim-EM 2024 gelang kein einziges Tor nach Eckball oder Freistoß. Die Konsequenz: Mit Mads Buttgereit holte Nagelsmann einen eigenen Standard-Coach ins Team. David Raum nimmt es mit Humor: „Er geht uns damit auch auf die Nerven.“

Besonders kurios: Nottingham Forest erzielte zuletzt die meisten Eckball-Tore der Liga – ganz ohne Spezialtrainer.

Klar ist: Standards sind längst zur Geheimwaffe geworden. Doch während sie Spiele entscheiden, spalten sie auch die Fußball-Welt. Der Streit ist eröffnet und ein Ende nicht in Sicht.