“Është e mërzitshme”: Ish-ylli i Bayernit qëllon kundër Premier League | sport


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Seit knapp einem Jahr spielt Mathys Tel (20) jetzt in der Premier League. Doch für den Franzosen läuft es bei Tottenham überhaupt nicht. Erst am Dienstagabend ging er mit den Engländern gegen Atlético Madrid mit 2:5 unter. Die Chancen auf das Viertelfinale sind vor dem Rückspiel daher kaum noch existent. Auch national droht der ultimative Absturz. Die Abstiegsplätze sind nur noch einen Punkt entfernt, der Franzose wartet seit zwei Monaten auf einen Treffer. Dass er aktuell so große Probleme hat, hängt offenbar auch mit der grundsätzlichen Spielweise in England zu tun.

„Ich sage die Wahrheit – es (die Premier League, d. Red.) ist kein Spektakel. Es ist langweilig anzusehen. Es ist wirklich nur ein Aufeinandertreffen zweier Mannschaften mit ihren eigenen Ideen“, verrät Tel im Gespräch mit YouTube-Star Zakaria Haddad (950.000 Abonnenten).

Ex-Bayern-Star schießt gegen Premier League

Geht es nach dem Stürmer, fehlt es der Liga an Ausnahme-Dribblern. Tel weiter: „Es gibt weniger Flair, keinen Vinicius Jr., der einen Sombrero Flick ausführt, kein Dribbling, keinen Kylian Mbappé, der einen Sprint hinlegt.“ Auch die Entwicklung bei Standard-Situationen gehen Tel gegen den Strich. „Jeder schubst jeden, man wirft sich gegenseitig zu Boden, du hältst dich fest. Vergiss es! Der Torwart kann nicht herauskommen, er kann nichts sehen“, erklärt er. Besonders Erzrivale Arsenal setzt auf diese Taktik, wird dafür seit Wochen in ganz Europa kritisiert.

Möglich aber, dass Tels Kritik mit seiner persönlichen Situation zusammenhängt. Nachdem es für ihn schon bei den Bayern in der Bundesliga nicht lief, hat er auch seit seinem 30-Mio.-Wechsel in der Premier League Probleme, dachte sogar an einen Wechsel im Winter. Zwar setzt der neue Trainer Igor Tudor deutlich häufiger auf Tel als Vorgänger Thomas Frank. Doch der Kroate verlor bisher all seine Spiele. Möglich, dass Tudor daher in London bald schon wieder Geschichte ist. Sollte Tottenham tatsächlich absteigen, wäre womöglich auch die Zukunft von Tel offener denn je.