Harte Worte aus der Premier League über die Premier League! Der Trainer des FC Liverpool, Arne Slot, kritisiert den englischen Top-Fußball scharf und gestand, dass es „keine Freude zuzusehen“ sei.
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Für den Coach aus den Niederlanden sind Standardsituationen einfach zu wichtig geworden. Diese Tendenz passt ihm als Fußball-Liebhaber überhaupt nicht.
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Slot schimpft über Premier League: „Mein Fußballherz mag das nicht“
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Vor allem Spitzenreiter Arsenal nutzt Standards seit Saisonbeginn als Erfolgsrezept. Diese Erfahrung musste auch der FC Bayern in der Champions League machen.
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Der FC Liverpool hatte zu Saisonbeginn dagegen große Schwierigkeiten, was Standard-Coach Aaron Briggs den Job kostete. Mittlerweile sind die „Reds“ aber umgeschwenkt und führen die Liga bei Toren aus Standards (Elfmeter ausgenommen) selbst an. Beim spektakulären 5:2-Triumph über West Ham am Samstag fielen allein in der ersten Hälfte drei Tore nach Eckstößen. Doch die Entwicklung gefällt Slot dennoch überhaupt nicht.
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Seinem Ärger machte der Niederländer auf der Pressekonferenz vor dem Duell mit den Wolverhampton am Dienstag Luft, wie „Daily Mail“ berichtet. „Wenn ich andere Ligen schaue, glaube ich nicht, dass dort so viel Wert auf Standards gelegt wird“, sagte der Coach und bezog sich damit unter anderem auf die Eredivisie in Holland.
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Über die Premier League sagte er: „Hier kann man einem Torwart fast ins Gesicht schlagen und der Schiedsrichter sagt immer noch: ,Weiter geht’s‘.“ Sein eindeutiges Urteil: „Mag ich das? Mein Fußballherz mag das nicht. Wenn man mich nach Fußball fragt, denke ich an das Barcelona-Team von vor zehn, 15 Jahren.“
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[–>Slot räumt jedoch trotz seiner heftigen Kritik ein, dass die Liga unglaublich spannend ist. „Die meisten Spiele, die ich in der Premier League sehe, sind für mich keine Freude, aber es ist immer interessant, weil es so wettbewerbsintensiv ist“, meinte der Coach.
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Die Chance, dass jeder jeden besiegen kann, sei real. Er unterstrich, wie sehr sich die Leistungsdichte verändert habe und der Abstand zwischen den Top-Klubs und den Kellerkindern geschrumpft sei, anders als noch vor drei oder vier Jahren. Früher habe es öfter mal klare Ergebnisse mit vier oder fünf Toren Differenz gegeben.
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Hinsichtlich der spielerischen Entwicklung im Fußball ist Slots Prognose düster. Er hat die Befürchtung, dass sich die aktuelle Tendenz weiter durchsetzt. „Das ist die neue Realität“, meinte er und sagte voraus, dass bald sogar bei U16-Partien im Amateurbereich Mannschaften zu sehen sein werden, die sich nur noch auf Standards fokussieren. (red)
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Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.