Die WM steckt zwar noch in den letzten Zügen, doch trotzdem werden weiter fleißig Deals geschnürt. Jetzt steht sogar der bisher teuerste Transfer des Sommers an: Der FC Chelsea will Morgan Rogers für satte 117 Millionen Pfund (ca. 137 Mio. Euro) von Aston Villa holen. Eine mündliche Einigung steht bereits.
Das berichtet Transfer-Guru David Ornstein via „The Athletic“. Neben der Ablöse sind offenbar auch schon die Vertragsbedingungen mit dem Spieler abgeklärt. Rogers soll sich für sechs Jahre an Chelsea binden, dazu gibt es die Möglichkeit auf zwölf weitere Monate. Der obligatorische Medizincheck ist für Montag angesetzt.
Der Engländer ist bekannt für seine Spielmacherfähigkeiten, sein Tempo und seine Ballsicherheit. Außerdem ist Rogers offensiv flexibel einsetzbar, kann sowohl die Zehner-Rolle als auch Flügelpositionen übernehmen.
Spannend: Rogers würde, sollte der Deal wie erwartet finalisiert werden, zum teuersten Engländer aller Zeiten aufsteigen. Der Rekord wurde erst zu Beginn des Monats aufgestellt, als Manchester City seinen England-Kollegen Elliot Anderson (23) für umgerechnet 136 Millionen Euro von Nottingham Forest verpflichtete.
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Riesen-Plus für Aston Villa
Doch das war noch nicht alles in Sachen Rekorde. Mit der gehandelten Ablösesumme von 137 Millionen Euro würde der englische WM-Fahrer (7 Einsätze) nämlich ebenfalls zum teuersten Einkauf in der Klubgeschichte Chelseas werden. Noch trägt diesen Rekord der Argentinier Enzo Fernández (25), der im Januar 2023 für satte 121 Millionen Euro von Benfica auf die Insel wechselte.
Für Aston Villa bedeutet der Geldregen ein riesiges Transferplus. Als man Rogers im Februar 2024 von Zweitligist Middlesbrough nach Birmingham holte, kostete er nur etwa 9,4 Millionen Euro. Damit steigerte der Engländer seinen Wert in nur zweieinhalb Jahren fast um das Fünfzehnfache.
Laut Ornstein war auch London-Rivale Arsenal an Rogers interessiert, doch der Spieler entschied sich für die „Blues“ und das neue Projekt unter Trainer Xabi Alonso (44).